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Tag, Woche, Monat zugleich|höhere Zeitrahmen im Blick

ENTRIQ zeigt Tages-, Wochen- und Monatschart gleichzeitig an; schaltest du den Tageschart um eine Bar weiter, aktualisieren sich auch die noch in Bildung befindlichen Bars der höheren Zeitrahmen synchron. Den Unterschied zwischen Multi-Screen und Multi-Display und wann du welches nutzt, erklären wir anhand des tatsächlichen Verhaltens.

Beim Backtesting kommt unweigerlich der Moment, in dem die Kontrolle der höheren Zeitrahmen mühsam wird. Während du im Tageschart den Einstiegszeitpunkt abwägst, fragst du dich: „Wo stehe ich mit dieser Position im Wochenchart?", „Nähere ich mich nicht einer markanten Marke im Monatschart?". Also wechselst du jedes Mal den Zeitrahmen, prüfst nach und kehrst zum Tageschart zurück. Dieses Hin und Her bringt den Rhythmus des Backtestings unmerklich durcheinander.

Bei jedem Umschalten reißt der Zusammenhang des Tagescharts ab, und du denkst „Wo war ich noch gleich?". Und vor allem: Du vergisst schlicht, den höheren Zeitrahmen überhaupt zu prüfen. Das ist ein Versäumnis, das beim Backtesting häufig passiert.

ENTRIQ hat dafür zwei Bildschirmaufbauten, die das auflösen: Multi-Screen und Multi-Display. Beide dienen dazu, „Tages-, Wochen- und Monatschart nebeneinander zugleich zu sehen" – also die Multi-Timeframe-Analyse während des Backtestings nicht zu unterbrechen –, doch je nach Umgebung eignet sich das eine besser als das andere. Dieser Artikel ordnet ihren zentralen Wert und die Wahl zwischen beiden entlang des tatsächlichen Verhaltens.

Wenn dir das Chart Replay selbst noch nicht ganz klar ist, hilft es, zuerst Was ist Chart Replay|Aktienhandel an historischen Charts üben zu lesen und dann zurückzukommen – so fügt sich der Inhalt dieses Artikels leichter zusammen.

Tag, Woche und Monat zugleich sehen und gemeinsam vorschalten

Der Kern dieser Funktion: Mehrere Zeitrahmen desselben Werts liegen nebeneinander, und wenn du den Haupt-Chart vorschaltest, bewegen sich die höheren Zeitrahmen mit.

Multi-Display

Angenommen, du legst Tages-, Wochen- und Monatschart nebeneinander. Du schaltest den Haupt-Tageschart eine Bar weiter. Dann bewegen sich auch Wochen- und Monatschart bis zum selben Moment mit. Sind fünf Tagesbars weiter, ist genau eine Wochenbar – eine Woche – fertig, und dazwischen wird die Wochenbar als „sich bildende Kerze" fortlaufend aktualisiert. Auch der Monatschart bildet sich im Takt des Tagescharts.

Hier liegt der wichtige Punkt. Die jeweils jüngste Bar von Wochen- und Monatschart wird vor ihrem Abschluss als sich bildende Kerze in Echtzeit gezeichnet. Die Wochenbar dieser Woche ist noch in Bewegung, die Monatsbar dieses Monats wächst noch – und dieses „Zwischenbild" wird bei jedem Vorschalten des Tagescharts aktualisiert.

Schaltest du zur Kontrolle des höheren Zeitrahmens den Zeitrahmen um, springt der Zusammenhang des Tagescharts kurz weg, und durch Vergessen des Umschaltens übersiehst du eine markante Marke. Legst du Tag, Woche und Monat nebeneinander und schaltest zugleich vor, entfällt das Umschalten und das Übersehen verschwindet. Du kommst voran, ohne den Rhythmus des Backtestings zu brechen, mit dem Verlauf der höheren Zeitrahmen stets im Blick.

Das bringt dreierlei. Erstens: Du musst den Bildschirm nicht umschalten. Weil sich mit dem Vorschalten des Tagescharts Wochen- und Monatschart zugleich bewegen, entfällt das Hin und Her zwischen den Zeitrahmen. Zweitens: Die Multi-Timeframe-Analyse wird effizienter. Die Zeit, die zuvor fürs Umschalten und Nachprüfen draufging, fließt unmittelbar ins Backtesting. Drittens: Das Übersehen verschwindet. Weil der höhere Zeitrahmen stets im Blick ist, verhinderst du den Unfall, eine markante Marke im Wochen- oder Monatschart zu übersehen und dennoch über den Einstieg zu entscheiden.

Die sich bildende Kerze erzeugt „dieselbe Sicht wie im echten Handel"

Warum diese Betonung der sich bildenden Kerze im höheren Zeitrahmen? Um die Sicht im echten Handel und die Sicht beim Backtesting in Übereinstimmung zu bringen.

Bei üblichen Replay-Tools wird der höhere Zeitrahmen oft nur mit abgeschlossenen Bars gezeichnet, und die sich bildende Kerze ist mitunter schwer zu erkennen. Dann urteilst du beim Backtesting anhand einer „sauber abgeschlossenen Wochenbar", im echten Handel aber anhand einer „noch in Bewegung befindlichen Wochenbar". Die Landschaft, die du beim Backtesting und im echten Handel siehst, unterscheidet sich also.

Bei ENTRIQ aktualisiert sich der höhere Zeitrahmen bei jedem Vorschalten des niedrigeren um eine Bar ebenfalls als „sich bildende Kerze". Dadurch sehen Wochen- und Monatschart, die du beim Vorschalten des Tagescharts betrachtest, genauso aus wie das, was du im echten Handel in Echtzeit siehst. Das beim Backtesting erworbene „Gespür für die Zwischenform des höheren Zeitrahmens" trägt unmittelbar auch im echten Handel.

Die Details dieses Gedankens, „abgeschlossene Bar + sich bildende Kerze" nachzubilden, behandeln wir auch in 5 Situationen, in denen die Bar Replay von TradingView an Grenzen stößt, und ihre Lösung.

Multi-Screen oder Multi-Display: Was wählst du?

Für das gleichzeitige Sehen von Tag, Woche und Monat gibt es zwei Wege, und du wählst nach der Anzahl deiner Monitore.

Multi-Screen teilt eine Fensterfläche in ein Raster und legt mehrere Zeitrahmen nebeneinander. Unterstützt wird bis zur Vierteilung (2×2). Weil es ohne zusätzliche Fenster auf einem Monitor auskommt, eignet es sich für eine Umgebung mit nur einem Display: etwa, wenn du an einem einzelnen Laptop backtestest oder unterwegs arbeitest.

Multi-Display löst Charts in eigenständige Fenster heraus und öffnet sie als unabhängige Fenster. Da es eigene Fenster sind, lassen sie sich buchstäblich auf einen anderen Monitor schieben. Weil es bis zum Triple-Display unterstützt, eignet es sich für eine Umgebung mit mehreren Monitoren.

Der Grund, in einer Mehrmonitor-Umgebung Multi-Display zu empfehlen: Jeder einzelne Chart lässt sich groß darstellen. Multi-Screen teilt einen Monitor, sodass jeder Chart zwangsläufig kleiner wird. Multi-Display dagegen nutzt jeden Monitor nahezu im Vollbild, sodass Tages-, Wochen- und Monatschart groß und bis hin zu feinen Kerzen gut ablesbar erscheinen.

Multi-ScreenMulti-Display
Darstellungsformein Fenster geteilt (max. 4)in eigene Fenster herausgelöst (Triple-fähig)
geeignete Umgebungein Displaymehrere Monitore
Chartgrößewird durch die Teilung kleinerauf jedem Monitor groß dargestellt
Synchronisation der Zeitrahmenmöglichmöglich
Anzeige anderer Wertenicht möglichmöglich

Verschiedene Werte nebeneinander im selben Moment vergleichen (nur Multi-Display)

Bisher ging es um „denselben Wert in mehreren Zeitrahmen sehen", doch Multi-Display hat noch eine weitere Nutzung: verschiedene Werte nebeneinanderlegen und über eine gemeinsame Zeitachse vergleichen.

Multi-Display

Das kann nur Multi-Display. Multi-Screen ist auf die Zeitrahmen-Synchronisation desselben Werts spezialisiert und hat keine Funktion, verschiedene Werte nebeneinanderzulegen. Willst du verschiedene Werte vergleichen, nutzt du Multi-Display.

In einem herausgelösten Unterfenster lässt sich ein anderer Wert als im Hauptfenster anzeigen. So schaltest du im Hauptfenster AAPL vor und prüfst auf einem anderen Monitor MSFT oder NVDA im selben Moment. Dabei hält das Hauptfenster die Hoheit über die Zeitachse, sodass beim Vorschalten im Hauptfenster auch der andere Wert im Unterfenster bis zum selben Moment vorrückt. Selbst wenn du auf mehreren Monitoren verschiedene Werte nebeneinanderlegst, vergleichst du stets „mehrere Werte im selben Moment".

Auch in derselben Marktlage bewegen sich die Werte unterschiedlich. Wenn der Gesamtindex fällt, folgt der eine Wert brav, ein anderer läuft dagegen und hält sich. Diesen Unterschied kannst du bei gleicher Zeitachse zugleich beobachten. Es ist eine Nutzung, die auch bei der Prüfung von Sektor und Korrelation hilft.

Übrigens greift auch beim Nebeneinanderlegen verschiedener Werte die Synchronisation der sich bildenden Kerze. Schaltest du im Hauptfenster vor, bildet sich auch der höhere Zeitrahmen im Unterfenster auf dem anderen Monitor genauso wie im echten Handel.

Nach dem Backtesting festhalten

Hast du durch das Nebeneinanderlegen von Tag, Woche und Monat oder verschiedener Werte eine „Erkenntnis" gewonnen, bringt es dich weiter, sie nicht dort enden zu lassen, sondern festzuhalten.

Zum Beispiel die Beobachtung „im Tageschart sah es nach Rücksetzer aus, doch an der sich bildenden Kerze des Wochencharts war der Deckel schwer". Oder der Vergleich „als der Index fiel, folgte Wert A, während Wert B dagegenlief". Hältst du solche Erkenntnisse in Form eines virtuellen Ein- und Ausstiegs als Trade fest und versiehst sie mit einem Strategy Tag, kannst du später gezielt nur die Trades desselben Tags übergreifend durchgehen.

Wie man aufzeichnet, behandelt Trading-Journal führen|Rückblick mit Strategy Tags ausführlich.

Häufige Fehler

Erstens: zu viele Fenster, die du nicht nutzt. Wo Tag, Woche und Monat genügen, führt ein weiterer Zeitrahmen nur zu Informationsüberfluss. Beschränkst du dich auf die Zeitrahmen, die du zur Entscheidung nutzt, wird die Beobachtung tiefer.

Zweitens: Verwirrung, weil du die Zeitachse auf der Unterseite bewegen willst. Die Hoheit über die Zeitachse liegt beim Hauptfenster. Verstehst du es nicht als Funktion, auf der Unterseite die Zeit zu bewegen, sondern als Funktion, „bei der auf das Hauptfenster abgestimmten Zeit einen anderen Zeitrahmen oder anderen Wert zu sehen", gerätst du nicht ins Straucheln.

Drittens: sich mit dem bloßen Nebeneinanderlegen zufriedengeben und nichts festhalten. Bemerkst du eine Abweichung zum höheren Zeitrahmen oder einen Unterschied zwischen Werten, trägt das erst zum nächsten Backtesting bei, wenn du es in Worte fasst und festhältst. Mach es dir zur Gewohnheit, wenigstens eine Beobachtung zu notieren.

Häufige Fragen

F. Bewegen sich Wochen- und Monatschart mit, wenn ich den Tageschart vorschalte? Ja. Schaltest du bei nebeneinanderliegenden mehreren Zeitrahmen desselben Werts den Haupt-Tageschart vor, bewegen sich auch Wochen- und Monatschart bis zum selben Moment mit. Die jeweils jüngste Bar des höheren Zeitrahmens wird als „sich bildende Kerze" in Echtzeit aktualisiert, sodass du sie mit derselben Sicht wie im echten Handel prüfst.

F. Was soll ich nutzen – Multi-Screen oder Multi-Display? Bei einem Display Multi-Screen, bei mehreren Monitoren Multi-Display. Da Multi-Display auf jedem Monitor den Chart groß darstellt, ist es in einer Mehrmonitor-Umgebung besser ablesbar.

F. Was ist der Unterschied zur Mehr-Chart-Anzeige von TradingView? Bei ENTRIQ aktualisiert sich beim Vorschalten des Tagescharts auch die sich bildende Kerze von Wochen- und Monatschart in Echtzeit. Zudem lässt sich mit Multi-Display auch ein anderer Wert im selben Moment synchronisiert prüfen. Das Besondere: Die Multi-Timeframe-Analyse lässt sich fortführen, ohne den Fluss des Backtestings zu unterbrechen.

F. Kann ich in Multi-Screen einen anderen Wert danebenlegen? Nein. Multi-Screen ist eine Funktion, die mehrere Zeitrahmen desselben Werts synchronisiert nebeneinanderlegt. Willst du verschiedene Werte nebeneinanderlegen, nutze Multi-Display.

F. Wie viele Monitore unterstützt Multi-Display? Bis zum Triple-Display. Du kannst Tag, Woche und Monat desselben Werts auf drei Monitore ausbreiten oder verschiedene Werte nebeneinander vergleichen.

F. Was passiert mit der Zeitachse, wenn ich verschiedene Werte nebeneinanderlege? Die Hoheit über die Zeitachse liegt beim Hauptfenster, und auch der andere Wert im Unterfenster synchronisiert sich mit dem Hauptfenster. Schaltest du im Hauptfenster vor, rückt auch der andere Wert bis zum selben Moment vor, sodass du stets mehrere Werte im selben Moment vergleichst.


Du musst nicht mehr wieder und wieder den Zeitrahmen umschalten, um den höheren Zeitrahmen zu sehen. Indem du Tag, Woche und Monat zugleich siehst und dabei vorschaltest, erfasst du den gesamten Marktverlauf, ohne den Rhythmus des Backtestings zu brechen.

ENTRIQ ist ein Übungs- und Backtesting-Tool für Aktien für private Trader, das Chart Replay, Trade-Journaling und AI Analysis in einem vereint. Unterstützt werden US-Aktien, Forex, Rohstoffe und Kryptowährungen; japanische Aktien folgen in einem künftigen Release.

※ Dieser Artikel erläutert die Nutzung einer Funktion und gibt weder eine bestimmte Handelsmethode noch deren Ergebnisse oder künftige Gewinne an. Die im Chart angezeigten Zahlen sind Beispiele zur Veranschaulichung. Anlageentscheidungen treffen Sie in eigener Verantwortung.

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